Sieben Artikel zeigen, dass die Sunna Beweis im Islam darstellt:
1.`Ismah (die Unfehlbarkeit des Propheten [saas])
2. Allahs Zustimmung, dass die Gefährten des Propheten (s.a.w.s) die Sunna befolgen
3. Der edle Quran
4. Die Sunna des Propheten (s.a.w.s)
5. Der Quran muss mit der Sunna verstanden werden
6. Die Sunna basiert auf Offenbarung
7. Ijma` (Konsens)
Deshalb sind alle Berichte wahr, die die Botschaft betreffen, und fügen sich dem, was in Allahs Sicht ist. Muslime müssen sie befolgen.
Die Worte des Propheten (s.a.w.s) in bezug auf Entscheidungen wurden auch vor Falschheit beschützt und sind Gegenstände religiösen Beweises.
Der folgende Ausspruch des Propheten (s.a.w.s) ist ein Beweis, dass er vor Fehlern geschützt ist:
Der Prophet (s.a.w.s) ist auch gegen alles geschützt, was der Botschaft schaden könnte. Dies macht aus jeder seiner Handlungen, Ratschläge, Gebote, Empfehlungen und Verbote klare Beweise. Mit anderen Worten: Es gibt keinen Bedarf für jegliche weitere Berichte. Unser gesegneter Prophet (s.a.w.s) wurde vor Fehlern geschützt und mit dem Status der `ismah geehrt.
Bei Vorfällen, wo weltliche Angelegenheiten eine Lösung erforderten (ijtihad), berieten sie sich mit dem Propheten (s.a.w.s) und fragten ihn wie und warum dies getan werden musste.
Wenn sie manchmal einen Befehl nicht verstanden, befragten sie den Propheten (s.a.w.s) und versuchten die zugrunde liegende Wahrheit und Weisheit zu verstehen (hikmah). Darüberhinaus suchten sie, wenn ihnen was zustieß, nicht nur im Quran eine Erklärung. Sie suchten, solange es möglich war, den Rat des Propheten (s.a.w.s) in allen Angelegenheiten.
Wenn einem Gefährten etwas zustieß, wenn er weit entfernt war, würde er erst im Quran nach einer Lösung suchen, dann in der Sunna, und nur wenn die Sunna keine Antwort lieferte würde er auf den Ijtihad zurückgreifen. Sobald er an die Seite des Propheten (s.a.w.s) zurückkehrte, würde er ihm die Angelegenheit schildern und erfahren, ob seine Entscheidung richtig gewesen war. Der Prophet (s.a.w.s) würde seiner Entscheidung entweder billigen oder seine Fehler aufweisen, sodass er denselben Fehler nicht nochmal begehen würde.
Allah hat allen Vorgängen zugestimmt, die zur Zeit des Propheten (s.a.w.s) und seiner Gefährten stattgefunden haben, da es keine Erwähnung davon gibt, dass sie Fehler in ihrem Verhalten begangen haben. Die Zustimmung zu etwas zur Zeit der Offenbarung ist ein starker Beweis, auf derselben Ebene wie die Offenbarung selbst.
Darum glaubt an Allah und Seinem Gesandten und an das Licht, das Wir hinabgesandt haben. Und Allah ist über euer Tun unterrichtet. (Sure at-Taghabun, 8)Sprich: "Oh ihr Menschen! Seht, ich bin für alle von euch ein Gesandter Allahs, Dessen das Reich der Himmel und der Erde ist. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Er macht lebendig und lässt sterben. Darum glaubt an Allah und Seine Worte und folgt Ihm, damit ihr rechtgeleitet werdet." (Sure al-A´raf, 158)
Ibn al-Qayyim al-Jawziyyah (751/1350) sagte: „Der Vers enthält neben den Anforderungen für den Glauben die Anordnung, dass sie – wenn sie sich Ihm anschließen - nirgendswohin gehen, es sei denn, mit seiner Erlaubnis. Es ist angemessener, dass sie keine Position beziehen oder ein Wissensgebiet betreten, es sei denn, mit Seiner Erlaubnis…“ (Ibn al-Qayyim, I`lam al-Muwaqqi`in, 1:58)
Imam al-Shafi`i sagte: “Allah erwähnte das Buch, und das ist der Quran. Er erwähnte auch die Weisheit. Ich hörte, dass jene, deren Meinungen ich vertraue, und die in bezug auf den Quran zu den Weisen zählen, sagten, dass „Weisheit“ die Sunna von Boten Allahs (s.a.w.s) bedeutet. Dies unterstreicht, was Allah sagte – und Allah weiß es am besten -, weil der Quran eine Erinnerung (dhikr) ist und Weisheit aus ihm folgt. Auch erwähnte Allah, dass Er Seine Geschöpfe mit Großzügigkeit überschüttete, indem er ihnen das Buch und die Weisheit lehrte. Es ist daher unzulässig – und Allah weiß es am besten – zu sagen, dass Weisheit hier etwas anderes als die Sunna von Boten Allahs (s.a.w.s) ist. Das ist so, weil sie mit dem Buch gekoppelt (maqrunah) ist, und weil Allah Seinem Propheten gegenüber den Gehorsam zur strengen Verpflichtung gemacht hat, und den Menschen die uneingeschränkte Pflicht auferlegte, seinen Befehlen zu folgen. Deshalb ist es unzulässig über irgendwas zu sagen, dass es eine strenge Verpflichtung wäre, außer über Allahs Buch und die Sunna Seines Boten (s.a.w.s) … „ (Al-Shafi`i, Al-Risalah, S.78)Und Wir sandten das Buch nur deshalb zu dir, damit du ihnen klarmachst, worüber sie uneins sind, und als Rechtleitung und Barmherzigkeit für Leute, die glauben. (Sure an-Nahl, 64)Allah war wahrlich zu den Gläubigen gnädig, indem Er unter ihnen einen Gesandten aus ihrer Mitte bestimmte, ihnen Seine Verse zu verlesen, sie zu läutern und das Buch und die Weisheit zu lehren; denn siehe, sie wären zuvor in offenkundigem Irrtum. (Sure Al `Imran, 164)
Ibn al-Qayyim sagte: “Allah befahl Gehorsam, Ihm und Seinem Boten gegenüber. Er wiederholte “Gehorsam” in dem Satz ´und gehorche dem Boten´, um zu beweisen, dass Gehorsam ihm gegenüber … verpflichtend ist. Er offenbarte, dass einem Befehl des Propheten (s.a.w.s) vollständiger Gehorsam verpflichtend ist, ob dieser Befehl im Quran gefunden wird oder nicht, denn ihm wurden das Buch und die Sunna gegeben, welche dem Quran an Wert ebenbürtig ist.“Und gehorcht Allah und dem Gesandten; vielleicht findet ihr Barmherzigkeit. (Sure Al `Imran, 132)O ihr, die ihr glaubt! Gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und macht nicht euere guten Werke zunichte. (Sure Muhammad, 33)Und gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und seid auf euerer Hut. Und so ihr den Rücken kehrt, so wisset, dass Unserem Gesandten nur die offenkundige Predigt abliegt. (Sure al-Ma´ida, 92)
Allah offenbart die Bedeutung des Gehorsams gegenüber dem Boten:
Was immer an Gutem dir widerfährt, ist von Allah, und was immer dir an Üblem widerfährt, ist von dir selber: Und Wir entsandten dich zu den Menschen als einen Gesandten, und Allah genügt als Zeuge. Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht Allah. Doch wer den Rücken kehrt - Wir haben dich nicht als ihren Aufpasser entsandt. (Sure an-Nisa`, 79-80)
Muhammad ibn `Ali al-Hakim al-Tirmidhi sagte: “Dem Beispiel des Boten (s.a.w.s) zu folgen bedeutet ihn als seinen Führer anzunehmen, seiner Sunna zu folgen und nicht seinen Reden oder Taten zuwiderhandeln.”Sprich: "Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir. Dann wird dich Allah lieben und dich euere Sünden verzeihen; denn Allah ist verzeihend und barmherzig." (Sure Al `Imran, 31)In dem Gesandten Allahs habt ihr wirklich ein schönes Beispiel für jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und oft Allahs gedenkt. (al-Ahzab: 21)
Die vom Propheten (s.a.w.s) erläuterten und bestimmten Regeln waren Allahs Ausführen und Bestimmungen. Sie gingen von Allahs Anwesenheit aus; nicht von seiner.
Gemäß der Sunna zu handeln bedeutet gemäß dem Quran zu handeln.
Allah befahl der Umma die Worte des Propheten (s.a.w.s) anzunehmen und auszuüben, seinen Befehlen zu gehorchen und der Sunna zu folgen.
Wer auch immer dem Propheten (s.a.w.s) gehorcht und sich an der Sunna festhält gehorcht Allah und erlangt den Rechten Pfad.
Glaube ist nur vollständig, wenn sich jemand an alles, was er hervorgebracht hat, hält. Er spricht nichts außer der Wahrheit. Die beste Führung von Allem ist seine Führung.
Alles, was nicht vom Propheten (s.a.w.s) stammt und von ihm anerkannt wurde, sondern was Menschen nach ihren Launen und Wünschen erdichtet haben, ist eine Erfindung, die zurückgewiesen und gemieden werden muss.
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`Abd Allah ibn `Amr sagte: „Ich pflegte alles niederzuschreiben, was ich vom Boten Allahs hörte, im Versuch es zu speichern. Die Quraysh verbaten es mir, und sagten: `Du schreibst alles auf, was Du von ihm hörst, aber er ist ein Mensch, der manchmal in Wut und manchmal in Zufriedenheit redet.´ Deshalb hörte ich auf zu schreiben. Ich erwähnte dies dem Boten von Allah (s.a.w.s), und er sagte:
Ibn Majah erzählt von Anas, Thabit und Aisha (ra), dass der Prophet (s.a.w.s) sagte:
Diese hadiths sagen den Muslimen, dass sie die Worte des Propheten (s.a.w.s) beachten, sich merken und dann jenen weitergeben sollen, die später nachkommen. Sie versprechen eine große Belohnung für diejenigen, die sich an solchen Aktivitäten beteiligen.
Diese Gebote des Boten von Allah (s.a.w.s) machen es notwendig, dass die Sunna sicher ist.
Al-Bayhaqi (451/1066) sagte:
Niemand kann ohne die Offenbarung, die auf einen herunterkommt, die Regeln des Islam allein aus den Einzelheiten des QuranQuranverstehen. Deswegen sollte man in die Sunna schauen, die mit dem Quran zusammen offenbart wurde, da der Prophet (s.a.w.s) dies durch seinen eigenen Ijtihad erschlossen und Allah dem zugestimmt hat. Es gibt keinen anderen Weg.
Wäre die Sunna kein Beweis (die Quelle für die Regeln), würde sie für Gelehrte, zum Lesen und Unterstützung aus ihr abzuleiten, unzuverlässig sein, . In diesem Fall würde niemand seine genauen Verantwortungen verstehen, Regeln würden verschwinden, Verpflichtungen würden erlöschen.
Es ist unmöglich, dass Gelehrte (Mujtahid) in dieser Angelegenheit alleine und gemäß ihren eigenen Ansichten handeln, da der Quran auf der höchsten Ebene wundersamer Unnachahmbarkeit (I`jaz) steht. Allein wegen dieser Wortgewandtheit enthält er viele Nebenbedeutungen, Geheimnisse und Schätze des Wissens, die nur Allah weiß.
Der Prophet (s.a.w.s) erläutert den Quran, und niemand kann sich Regeln auslegen, denen alleine der Quran zugrundeliegt. In der Tat ist die Erklärung des Quran eine seiner Aufgaben. Im Quran sagt der Allmächtige Herr:
Dieser Vers zeigt, dass Beten (Salat) und Zakat geben Pflichthandlungen sind. Wie aber sollen Muslime genau beten, und wann? Wie viele rak´ahs (Gebetszyklen) werden verlangt? Wer muss beten? Wir können nur in der Sunna Antworten auf diese Fragen erhalten, denn durch sie zeigt unser Prophet (s.a.w.s) den richtigen Weg zu Beten und erleuchtet und auf diese Weise. Dasselbe trifft auf den Zakat und die anderen Verpflichtungen zu.Frömmigkeit besteht nicht darin, dass ihr euer Gesicht nach Westen oder Osten kehrt. Fromm ist vielmehr, wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt und an die Engel und die Schritt und die Propheten; und wer sein Geld -auch wenn er selbst Bedarf hat- für seine Angehörigen und die Waisen, die Armen und den Reisenden, die Bettler und die Gefangenen ausgibt; und wer das Gebet verrichtet; und wer die Steuer (zakat) zahlt; und die, welche ihre eingegangenen Verpflichtungen einhalten und in Unglück, Not und Gefahr standhaft sind: Sie sind es, die aufrichtig und gottesfürchtig sind. (Sure al-Baqara, 177)
In einem anderen Vers offenbart unser Herr:
In diesem Vers sieht es so aus, als wäre in Wesentlichen die Zeit des Preisens morgens, abends und nachts. Was aber hier mit „preist“ gemeint ist lernen wir aus der Sunna unseres Propheten (s.a.w.s). Ist es das salat, das im Vers „tut salat“ befohlen wird? Oder rezitiert es „Subhan Allah“? Wäre uns dies nicht durch den Propheten (s.a.w.s) mitgeteilt worden, wüssten wir nicht, dass sich dieser Ausdruck auf die Morgen-, Abend- und Nachtgebete bezieht.So preist Allah an euerem Abend und an euerem Morgen. (Sure al-Rum, 17)
Was das Geben auf seine Art angeht, teilt uns unser Herr mit: Aber wer da Gold und Silber hortet, statt es auf Allahs Weg auszugeben: Ihnen verheiße schmerzliche Strafe (at-Tauba: 34). Was bedeutet in diesem Vers “auszugeben”? Alle Vermögensgegenstände weggeben, so wie es die Gefährten zur Zeit der Offenbarung des Verses verstanden haben, oder nur einen Teil von ihnen? Wenn ja, wie viel?
Hunderte andere Angelegenheiten werden im Quran nur erwähnt aber dann in der Sunna vollständig erklärt. Unser Prophet (s.a.w.s) erläutert die Formen der religiösen Bräuche der Muslime, was diese sind und die Formen, die sie annehmen, und wie sie durch sein eigenes Beispiel umgesetzt werden können.
In seinem Al-Ihkam sagt Ibn Hazm:
Al-Bayhaqi (im Al-Madkhal) und al-Lalika´i (im Sharh Usul U`tiqad Ahl al- Sunna) erzählten was Umar (ra) sagte:
Die Menschen trugen die Erzählungen der hadith vor, als ein Mann aufstand und aufschrie: „Genug davon, bringt uns etwas aus Allahs Buch!“
Offenbarungen ohne die Eigenschaften von i´jaz und tahaddi sind die al-hadith al-quadsi. Dies ist ebenfalls eine Form göttlicher Offenbarung. Durch den Gebrauch der Worten wie „Der Herr der Ehre sagte …“ vor jedem hadith übermittelte der Prophet (s.a.w.s) die Freudenbotschaften von Allah . Solche Berichte können nicht irren oder auf Betrug basieren. Der Bericht des Propheten (s.a.w.s) zeigt, dass es Allahs Wort ist, so wie er zeigt, dass der Quran Sein Wort ist. Wenn es keine begleitende Aussage gibt, um zu zeigen, dass der Bericht von Allah ist, dann handelt es sich um einen prophetischen hadith (al-hadith an-nabawi). Diese Verse zeigen, dass die hadiths und Bräuche des Propheten (s.a.w.s) die Eigenschaft einer göttlicher Offenbarung haben:
Wie anderenorts erwähnt wurde bezieht sich hier “Weisheit” auf die Sunna.Noch spricht er aus eigenem Antrieb. Er ist nichts anderes als eine ihm geoffenbarte Offenbarung… (Sure an-Nadschm, 3-4)"... Ich folge nur dem, was mir geoffenbart wurde. Wahrlich, ich müsste die Strafe eines gewaltigen Tages befürchten, falls ich mich gegen meinen Herrn empören würde." (Sure Yunus, 15)… Und Allah hat die Schrift und die Weisheit hinabgesandt und hat dich gelehrt, was du nicht wusstest. Und Allahs Gnade gegen dich war groß. (Sure an-Nisa´, 113)
Abu Dawud und al-Bayhaqi identifizieren und führen diesen Bericht mit begleitenden Aussagen ein:
„Die Offenbarung würden auf den Boten Allahs (s.a.w.s) herunterkommen, und Jibril (as) würde ihm die Sunna, die die erläutert, mitteilen.“ (ad-Darimi, Muqaddimah, 49)
Wenn Allah , der Allmächtige einer von Seinem Propheten (s.a.w.s) durchgeführten Handlung zugestimmt hat, selbst wenn er nicht mittels einer Offenbarung unterrichtet wurde, zeigt eine solche Zustimmung, dass die Handlung aus seiner Sicht aus wahr, korrekt und akzeptabel ist. Wenn darüberhinaus auch nicht jede seiner Handlungen durch eine göttliche Offenbarung berichtet worden wäre, weist uns Allah an, dass jedes Wort und jede Tat des Propheten (s.a.w.s) zu befolgen wäre. In diesem Fall hält man sich an die Anweisung Allahs , ihm zu gehorchen, wenn man einer Handlung folgt, die der Prophet (s.a.w.s) vollführt hat, die aber nicht durch eine Offenbarung mitgeteilt wurde. Deshalb genießen solche von ihm vorgenommenen Handlungen in Wirklichkeit den Status göttlicher Offenbarung.
Ibn Mas´du (ra) hat wie Imam Shafi´i (ra) auch gesagt, dass jeder, der die Sunna befolgt, nach den Geboten des Buchs von Allah leben würde. Dies ist so, weil die verpflichtende Eigenschaft des Befolgens des Pfades des Boten Allahs (s.a.w.s) eine Bedingung ist, die im Quran aufgestellt wird. Diese Bedingungen, die auf der ijtihad des Propheten (s.a.w.s) und der Zustimmung Gottes basieren, bilden einen Teil dieses zweiten Abschnitts. Hanafigelehrte beziehen sich hierauf als „nicht manifeste oder interne Offenbarung“ (wahy batin).
In der Tat wurde uns von oben folgendes gesendet: „Wenn Ihr einen einleuchtenden hadith findet, so ist dies meine madhhab (Schule). Legt jede meiner Aussagen beiseite, die damit im Widerspruch steht.“ (Al-Subki, Majmuat al-Rasa´il Muniriyyah, 2,98) Die meisten anderen mujtahids haben von Worten mit ähnlicher Bedeutung berichtet.
Für die Ahl al-Hadith, lautet die gängige Ansicht, die von den mujtahids und Islamischen Gelehrten im Allgemeinen vertreten wird: die Ahl al-Hadith sind die größten Helfer der Religion und die mächtigsten Beschützer gegen Angriffe und Zweifel der Nichtreligiösen. Die Feinde der grundsätzlichen Islamischen Wahrheiten sind lediglich die ahl al-bid´ah, fajarah (böse Missetäter) und kaifrun (Ungläubige).
Es gibt einen überwältigenden Konsens (ijma´) unter den Islamischen Gelehrten in bezug auf das Thema der Bereitstellung von Beweisen durch die Sunna; sie sind in bezug auf eine endgültige Schlussfolgerung zur Übereinstimmung gelangt